Die Feuerwehr Metnitz steht seit Jahren für Innovation – und das beweisen wir einmal mehr mit unserem neuesten Projekt.
Bereits vor zwei Jahren hat eine eigene Arbeitsgruppe begonnen, sich intensiv mit dem Thema Waldbrandbekämpfung mittels Drohnentechnik auseinanderzusetzen. Drohnen werden im Feuerwehrwesen zwar schon länger zur Bildgebung eingesetzt – etwa für Wärmebild-, Infrarot- und hochauflösende Aufnahmen –, doch in den letzten Jahren hat sich ihre Leistungsfähigkeit rasant weiterentwickelt.
Moderne Systeme ermöglichen heute höhere Zuladungen, präzisere Flüge und autonome Steuerung durch künstliche Intelligenz. Dadurch eröffnen sich erstmals völlig neue Einsatzmöglichkeiten.
Das neueste System unserer Wehr ist die erste Drohne, die nicht nur Bilder liefert, sondern auch aktiv Löscharbeiten durchführen kann.
Möglich macht das ein speziell adaptiertes Bambi Bucket, das bis zu 50 Liter Netzmittel transportiert. Diese Menge mag gering erscheinen, entfaltet aber enorme Wirkung beim punktgenauen Löschen versteckter Glutnester – insbesondere im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Bereiche, die früher nur unter hoher körperlicher Belastung oder mit teuren Hubschrauberflügen erreichbar waren, können nun effizient und sicher bearbeitet werden.
Möglich macht das ein speziell adaptiertes Bambi Bucket, das bis zu 50 Liter Netzmittel transportiert. Diese Menge mag gering erscheinen, entfaltet aber enorme Wirkung beim punktgenauen Löschen versteckter Glutnester – insbesondere im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Bereiche, die früher nur unter hoher körperlicher Belastung oder mit teuren Hubschrauberflügen erreichbar waren, können nun effizient und sicher bearbeitet werden.
Den feierlichen Abschluss des Projekts bildete die Präsentation auf der Feuerwehr- und Sicherheitsmesse Signal112 in Oberwart, wo auch der Kaufvertrag mit dem Hersteller unterzeichnet wurde. Das Projekt wird von Kärnten und der Steiermark gefördert, da wir als Pilot-Feuerwehr Einsätze in beiden Bundesländern sowie im Lungau abdecken.
Aktuell absolvieren zehn Kameraden die Drohnenausbildung der Kategorie Open – A3. In weiterer Folge soll die Berechtigung auf Specific erweitert werden, um Einsätze auch außerhalb der Sichtweite des Piloten sicher durchführen zu können.
Weitere Berichte und Videos folgen in den kommenden Wochen.



